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Mai 2011: Dass es nicht so toll läuft mit der Kommunikation, gibt es jetzt übrigens nochmal - wissenschaftlich und neutral aufbereitet von der TU München Landschaftsarchitektur - nachzulesen in der Diplomarbeit von Susann Ahn, die die Vorkommnisse von 2006 untersucht hat: Download
29.05.2008: "Ohrfeige für Lokalpolitiker". Die SZ zur Satzung, die wir so lange bekämpft haben. Download
21.05.2008: Wir sind am Montag den 26.05. zum Gespräch bei den urbanauten eingeladen! ...mehr
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Neueste Meinungen zum Thema
"Was würden Sie mit 290.000 Euro politisch anfangen?"

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16.02.2008

Als partei-unabhängige politische Initiative sprechen wir zu den Kommunalwahlen 2008, in denen auch Oberbürgermeister und Bezirksausschüsse neu gewählt werden, KEINE Wahl-Empfehlung aus.

18.02.2008

Achtung! Die Satzung ist raus - Bürgerwille wird übergangen! Mehr dazu im SZ-Artikel "Spielregeln für den Gärtnerplatz" - unter "material/presse" zum Download!

Aktion VII - "Läuft das Baby?" Treffen am Samstag, den 27. Mai

Danke für Euer zahlreiches Erscheinen bei der letzten Aktion im Rahmen von BUNNYHILL! Für alle, die nicht da waren: Wir haben über die nächsten Schritte diskutiert - ob zum Beispiel diesen Sommer öffentlichkeitswirksame Aktionen am Gärtnerplatz stattfinden sollen und wie diese aussehen, oder ob das Projekt Bürgerhaushalt weiterverfolgt werden soll.

Von den Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt, den es z.B. schon in über 200 brasilianischen Städten gibt berichtete uns dann auch Roman Huber von "Mehr Demokratie".

Wenn ihr mitmachenwollt, tragt euch doch oben in den Newsletter ein, wo und wann wir uns das nächste Mal treffen wird per Rundmail bekanntgegeben!

Besuch des Unterausschusses des BA am 16.Mai

Am Dienstag den 16. Mai, 5 Tage nach der Bürgerersammlung des Bezirksausschusses 2, klingelte das Telefon und wir erfuhren glücklicherweise von einem öffentlichen Termin am gleichen Abend:

Es sollte um einen Antrag von Fritz Kraus, Unterausschuss KVR, für eine "interfraktionelle Anfrage" gehen: Vorgeschlagen wurde, dem Zappeforster seine Freischankfläche zu entziehen, weil es sich zu einer "Selbstbedienungsanlage" entwickelt haben soll!

Natürlich sind wir hin... Anwesend, in einem kleinen Nebenzimmer im Zunfthaus: der Unterausschuss bestehend aus ca. sieben Leuten, Andi Zappe & Schwester, Sandra Forster, Max Zeidler und die Anwohnerin Stephie S., (die schon den Ude-Brief mitgeschrieben hatte) - sie hat auch mitprotokolliert.

Das Ergebnis nach 30 Minuten: Der Antrag wurde zurückgezogen! (Was nicht heißt, dass er nicht jederzeit wieder gestellt werden kann..)
Es bleibt also noch etwas zu tun, nämlich trotz Bürgerversammlung-Ergebnissen irgendwie weiterzumachen - weiteres dazu am Samstag.

Aktion VI - Besuch der offiziellen Bürgerversammlung

Hier gehts zum offiziellen Protokoll:     Download
Ein voller Erfolg und eine denkwürdige Bürgerversammlung - Das Wichtigste für uns natürlich:
Die Mehrheit der Anwesenden hat gegen die Vereinheitlichung des Aussenrings gestimmt!!!
Ein deutliches Zeichen - daran kann der Stadtrat jetzt schlecht vorbeiregieren!

Auch ein Antrag, den Brunnen künftig zu "drosseln", damit man sich wieder ohne nass zu werden auf den Rand setzen kann, wurde angenommen - denkbar knapp mit 41 zu 40 Stimmen. Die Beteiligung war erfreulich hoch: Statt der erwarteten 80 Bürger sind 190 gekommen ... soviel Teilnahme an Stadt(teil)politik ist also möglich - sogar bei schönem Wetter!!!!!!
Danke nochmal an alle und schönes Wochenende

Brief der Initiatoren Max Zeidler und Ruth Feindel an die TZ

zum Artikel "Postkarte sorgt für richtig Ärger am Gärtnerplatz" vom 10. Mai.

Sehr geehrter Herr Welte,

wir bitten Sie, unsere Anmerkungen zu Ihrem Artikel "Postkarte sorgt für richtig Ärger am Gärtnerplatz" vom 10. Mai zur Kenntnis zu nehmen.

1. Sie schreiben: "Falsche Einladung zur Bezirksversammlung" - Was ist daran falsch?

2. Sie schreiben: "handfeste Interessenskonflikte zwischen Anwohnern und Auswärtigen". Die Konfiktlinie verläuft innerhalb des Viertels und wird nur teilweise von auswärtigen Liebhabern des Gärtnerplatzes mitgetragen. Wir haben hunderte von Adressen und Unterschriften aus dem Viertel gegen den Umbau. Bitte lesen Sie beispielsweise auf unserer Website unter "Material" unseren Einladungs-Flyer zur Bürgerversammlung, den der direkte Gärtnerplatz-Anwohner Peter Werner geschrieben hat.

3. Sie schreiben: "Hilfe kommt von einer Bürgerinitiative" und der gesamte weitere Absatz - Sicher haben wir in Punkto Außenrondell-Vereinheitlichung das Interesse, ebenso wie manche Wirte, schlimmeres zu vermeiden. Uns geht es aber um die kulturelle Verschandelung eines lebendigen Platzes, die unnötig ist, und auch noch Geld kostet. Die Umbaumaßnahmen, so behaupten Anwohner mit Bau-Erfahrung, hätten bereits [...]


Gute Neuigkeiten von der Stadt:

Die Verantwortliche bei der Stadt, Frau Delgado, hat uns zugesichert, dass in Bezug auf das Aussenrondell nichts passieren wird, ohne uns zu informieren.. Zur Zeit sind auch ihr keinerlei weitere Schritte bekannt! Gegen den Willen von Bürgern wird also auch nichts passieren. Außerdem ist sie interessiert, zB was Newsletter-Funktionen auf der BA-Seite oder den Bürgerhaushalt angeht!

Nach zweijährigen Verhandlungen und Planungen begann am 3. April 2006 die knapp 290.000 € teure Umbauaktion des Gärtnerplatzes, die in der "Variante A" umgesetzt wird: Die Zugänglichkeit und Nutzung des Platzes soll gezielt eingeschränkt werden, z.B. durch kleine Zäunchen um die stark verkleinerten Grünflächen - so soll "Lärmbildung" verhindert werden.

Damit geht der Piazza-Charakter des Gärtnerplatzes verloren - was durchaus im Sinne der Initiatoren liegt: Sie befürchten eine "Desozialisierung" der Gegend, da der Platz nachts zum Treffpunkt von Münchens Nachtschwärmern wird. Die "bedenkliche Nutzung als Liegewiese und Partyzone" soll beendet werden. Dass damit eine der wenigen Liegewiesen, ein entspannt urbanes Zentrum im Viertel verschwindet, wird in Kauf genommen.

Aktion V am 6. Mai in der PRAXIS FASSBINDER, Sendlingerstr. 50

Vorbereitung der Bürgerversammlung des BA 2 am 11. Mai
Danke, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid - es war ein produktiver und gemütlicher Einstand in der PRAXIS... Ein paar Eindrücke gibt es links in der obersten Galerie.

Aktion IV: Die Bürgerinitiative hat jetzt ein zuhause - in der PRAXIS FASSBINDER, Sendlingerstr. 50!

Die PRAXIS FASSBINDER ist eine 200qm Altbauwohnung, in der der Autor und Filmemacher Rainer Werner Fassbinder gewohnt hat. Sie ist einer der Veranstaltungsorte von BUNNYHILL 2 - Wem gehört die Stadt? Unsere Bürgerinitiative findet als Teil dieses künstlerisch-politischen Stadtprojekts statt. In der PRAXIS FASSBINDER können wir uns ab dem 26.4. zum arbeiten, diskutieren und Kaffeetrinken einnisten.

Aktion III: Zelten am Gärtnerplatz

Am 1. April wurde der Gärtnerplatz für einen Tag und eine Nacht zum Zeltplatz mit Feldküche (Versorgung durch den ZAPPEFORSTER) und damit zum visuellen Widerhaken im Stadtbild. Tagsüber gab es wieder Gespräche mit Anwohnern und Passanten, die Unterschriftenliste hat sich auf ca. 1000 Einträge verdoppelt. Die Aktion war als Mahnwache beim KVR angemeldet. Vier Anwohner haben sich spontan dazu entschlossen, zusammen mit dem Initiator Max Zeidler zu zelten und bis Montag Mittag um 12°° durchgehalten. - Presse war da und hat über das "letzte Störfeuer am Gärtnerplatz" berichtet: Bild-Zeitung, Abendzeitung, m94,5, Tageszeitung, Wochen Anzeiger und Süddeutsche waren da und machten tolle Fotos von den Zelten und einem Roboter, der am Denkmal in der Mitte saß und uns weiter vertreten hat. Herzlichen Dank an euren Zuspruch - besonders an die AnwohnerInnen Jo, Kay, Karin und Niko, die gezeltet haben!

Aktion II: Erste Versammlung

Gastronomen, Geschäftsbetreiber, Anwohner und Interessierte treffen sich am 27. März zu einer ersten Bürgerversammlung in der Pizzeria NRO, um Interessen und Informationen auszutauschen und eine gemeinsame Argumentationslinie gegenüber der Stadt zu erarbeiten. Die Gastronomen und Ladenbesitzer sind in einer zwiespältigen Situation: sie haben als Gewerbebetreibende kein Stimmrecht im Bezirksausschuss - ihnen kann ihr politisches Engagement also immer als eigennützig und geschäftsorientiert ausgelegt werden. Auch dann, wenn es ihnen tatsächlich um den Gärtnerplatz als öffentlichen, gemeinnützigen Ort geht.

Aktion I: Die Bürgerinitiative gründet sich

...am Samstag den 11. März 2006. Mit einem pinken Wachstischtuch auf einem Campingtisch vor Tengelmann inmitten des belebten Glockenbachviertels. Information streuen, Unterschriften sammeln. Für den Erhalt des Gärtnerplatzes, dieser entspannt urbanen Insel, dieser Münchner Rarität.
Sobald drei Menschen öffentlich informieren und Unterschriften sammeln, handelt es sich um eine Demonstration. Bilanz: die Passanten fragen, diskutieren, unterschreiben. Viele wissen nichts vom Umbau, sind nicht informiert. Andere sind sehr gut informiert, haben den Verlauf verfolgt. Die Meinungen pro und kontra Umbau sind zwar beide vertreten, es zeigt sich jedoch, dass die weite Mehrzahl der Befragten gegen den Umbau ist. An diesem tag sammeln wir in etwa 500 Unterschriften.


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